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	<title>Christian Gerschs Medizin Blog</title>
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	<description>Medizinisches Blog von Christian Gersch</description>
	<lastBuildDate>Fri, 18 May 2012 10:59:51 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Abnehmen mit Orlistat-Kapseln</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 04:26:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Gersch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Med. Q&A]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Patienten fragt nach der Sinnhaftigkeit des Einsatzes von Orlistat zur Gewichtsreduktion. Diese Nachricht wurde ursprünglich von Christian Gersch auf lifestyle-forum.net veröffentlicht. Bei dem pharmakologisch wirksamen Bestandteil von Alli handelt es sich um Orlistat. Prinzipiell eignet sich Orlistat aufgrund seiner Zulassung nur für den Einsatz bei einer eher kleineren Patientengruppe, denn dieses Pharmakon darf nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.christiangersch.de/wp-content/uploads/2010/02/q.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-101" title="q" src="http://www.christiangersch.de/wp-content/uploads/2010/02/q.gif" alt="" width="16" height="19" /></a></strong>Die Patienten fragt nach der <a href="http://www.lifestyle-forum.net/di%E4ten/700-alli-kapseln-erfahrungen-abnehmen.html">Sinnhaftigkeit des Einsatzes von Orlistat zur Gewichtsreduktion</a>.</p>
<p><em>Diese Nachricht wurde ursprünglich von <a href="http://www.lifestyle-forum.net/members/christian-gersch.html">Christian Gersch</a> auf lifestyle-forum.net veröffentlicht.</em></p>
<p><span id="more-201"></span><img class="alignleft size-full wp-image-13" title="a" src="http://www.christian-gersch.de/wp-content/uploads/2010/02/a.gif" alt="" width="13" height="16" />Bei dem pharmakologisch wirksamen Bestandteil von Alli handelt es sich um Orlistat.</p>
<p>Prinzipiell eignet sich Orlistat aufgrund seiner Zulassung nur für den Einsatz bei einer eher kleineren Patientengruppe, denn dieses Pharmakon darf nur bei Personen mit einem BMI über 28 kg/m² eingesetzt werden. Schon dadurch disqualifiziert sich der Wirkstoff als &#8220;Liftstyle&#8221;-Medikament, da einer großer Teil der Personen, die sich eine medikamentös gestützte Diät wünschen, einen geringeren BMI haben.</p>
<p>Seine Wirkung besteht darin, die Fettaufnahme von verspeisten Nahrungsmitteln zu reduzieren. Durch sinkt der &#8220;Nährwert&#8221; von Speisen dadruch, dass ein Teil der enthaltenen Fette nicht verdaut, sondern mit dem Stuhl ausgeschieden wird.</p>
<p>Die vermehrte Ausscheidung von Fetten mit dem Stuhl anstatt ihrer Verdauung führen zu zwei Hauptnebenwirkungen:</p>
<ol>
<li>Fettlösliche Vitamine werden nicht mehr gut vom Körper aufgenommen</li>
<li>Es kommt zu voluminösen Fettstühlen (Steatorrhoe), die oft als unangenehm empfunden werden</li>
</ol>
<p>Dazu kommt ein Verlust an Gallensäuren, den ich in Zusammenhang mit dem Verdacht der Leberschädigung, in dem das Medikament steht, sehe.</p>
<p>Anstatt den Nährstoffgehalt von aufgenommenen Lebensmitteln künstlich zu reduzieren, erscheint es deutlich angebrachter, besser deren Aufnahmemenge an sich zu begrenzen.</p>
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		<title>Bluthochdruck Symptome / Ursachen für leicht erhöhte Blutdruckwerte</title>
		<link>http://www.christian-gersch.de/bluthochdruck-symptome-ursachen-fur-leicht-erhohte-blutdruckwerte/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 04:05:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Gersch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Med. Q&A]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.christian-gersch.de/?p=196</guid>
		<description><![CDATA[Die Patienten schildert leicht erhöhte Werte bei wiederholter Selbstmessung ihres Blutdrucks. Diese Nachricht wurde ursprünglich von Christian Gersch auf paradisi.de veröffentlicht. Die Gründe für einen zeitweilig höheren Messwert des systolischen/diastolischen Blutdrucks können umfangreich sein. Harmlose, natürliche Ursachen sind genauso denkbar wie Messwerte, die auf eine Pathologie hindeuten. Ein solcher Blutdruckwert kann (und muss ggf.) physiologisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.christiangersch.de/wp-content/uploads/2010/02/q.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-101" title="q" src="http://www.christiangersch.de/wp-content/uploads/2010/02/q.gif" alt="" width="16" height="19" /></a></strong>Die Patienten schildert leicht <a href="http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Erkrankungen/Bluthochdruck/Forum/126579.php">erhöhte Werte bei wiederholter Selbstmessung ihres Blutdrucks</a>.</p>
<p><em>Diese Nachricht wurde ursprünglich von <a href="http://www.paradisi.de/Community/Mitglieder/C/Christian_Gersch/">Christian Gersch</a> auf paradisi.de veröffentlicht.</em></p>
<p><span id="more-196"></span><img class="alignleft size-full wp-image-13" title="a" src="http://www.christian-gersch.de/wp-content/uploads/2010/02/a.gif" alt="" width="13" height="16" />Die Gründe für einen zeitweilig höheren Messwert des systolischen/diastolischen Blutdrucks können umfangreich sein. Harmlose, natürliche Ursachen sind genauso denkbar wie Messwerte, die auf eine Pathologie hindeuten.</p>
<p>Ein solcher Blutdruckwert kann (und muss ggf.) physiologisch sein, wenn man sich körperlich belastet. Tritt er in Ruhe auf, ist es eher ein Krankheitsanzeichen.<br />
Darüber hinaus gilt zu bemerken, dass es einen Unterschied macht, ob überhaupt die <a href="http://www.apotheken-umschau.de/Bluthochdruck">Diagnose eines Bluthochdrucks</a> gestellt wurde, und deshalb die Selbstmessung erfolgt, oder ob die <a href="http://lifestyle.t-online.de/beim-blutdruckmessen-fuenf-regeln-beachten/id_20849218/index">Selbstmessung</a> einfach eine selbst eingeleitete &#8220;Screeningsmaßnahme&#8221; ist.</p>
<p>Um die Sache jedenfalls zu verifizieren, bietet sich eine kontinuierliche Messung des Blutdrucks über einen Zeitraum von 24 Stunden an. Diese diagnostische Maßnahme ist bei vielen Hausärzten oder Internisten bzw. Kardiologen verfügbar.</p>
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		<item>
		<title>Über die natürliche Antibiotika-Resistenz von Bakterien</title>
		<link>http://www.christian-gersch.de/uber-die-naturliche-antibiotika-resistenz-von-bakterien/</link>
		<comments>http://www.christian-gersch.de/uber-die-naturliche-antibiotika-resistenz-von-bakterien/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 05:18:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Gersch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ZEIT veröffentlicht online einen Artikel des Tagesspiegels, der von einer Meldung handelt, nachdem Forscher Jahrtausende alte Bakterien entdeckt hätten, die gegen modere Antibiotika bereits schon resistent gewesen seien. Zu dieser Sichtweise hat Christian Gersch folgende Anmerkung angebracht. Die im Artikel vermittelte Ansicht, die Bakterien verfügten über eine erworbene Resistenz, scheint nicht ganz richtig zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ZEIT veröffentlicht online einen Artikel des Tagesspiegels, der von einer Meldung handelt, nachdem Forscher Jahrtausende alte Bakterien entdeckt hätten, <a href="http://www.zeit.de/wissen/2011-08/bakterien-resistenz-antibiotika">die gegen modere Antibiotika bereits schon resistent gewesen seien</a>.</p>
<p>Zu dieser Sichtweise hat <a href="http://community.zeit.de/user/christian-gersch">Christian Gersch folgende Anmerkung</a> angebracht.</p>
<p>Die im Artikel vermittelte Ansicht, die Bakterien verfügten über eine erworbene Resistenz, scheint nicht ganz richtig zu sein.<br />
Es wird sich vielmehr um Keime handeln, die noch nie von den getesteten Antibiotika erfasst worden wären.</p>
<p>Ein Antibiotikum funktioniert üblicherweise so, dass es den Stoffwechsel eines Bakteriums blockiert, oder seine Kapsel zerstört. Damit diese Funktionalität aber gegeben ist, muss eine antibiotisch wirksame Substanz zunächst über die richtigen &#8220;Fähigkeiten&#8221; verfügen, um einem solchen Keim auch gefährlich werden zu können.</p>
<p>Mit Infektionskrankheiten ist es so, dass gegen deren Erreger fast nie alle Antibiotikatypen verfügbar sind, sondern meist nur einzelne Gruppen, und diese auch nur in verschiedener Qualität (Unterschiede in der minimalen Hemmkonzentrationm, etc.). Auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Penicillin">Penicillin hat bei seiner Erstanwendung</a> nicht gegen alle in den 1940er Jahren präsenten Keime geholfen.</p>
<p>Mit Sichtweise der &#8220;Resistenz&#8221; des Artikels verhält es sich so, als hätte man einen Schraubendreher, der für <a href="http://www.schrauben-normen.de/">Kreuzschlitzschrauben gedacht</a> ist. Damit eine reine Schlitzschraube einzudrehen wird nicht gelingen. Objekt 1 passt also nicht zu Objekt 2. Deshalb das eine Objekt dem anderen gegenüber als resistent zu bezeichnen, ist vielleicht grammatisch nicht falsch, aber entspricht nicht der sinnvollen Sichtweise dieser Sachlage.</p>
<p>Dennoch besteht natürlich die <a href="http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Antibiotikaresistenz/Antibiotikaresistenz.html">Problematik von Bakterien</a>, deren Familie einst gegen ein Standardantibiotikum sensibel war und es jetzt nicht mehr ist, in der Medizin. Keime aus der Vor- und Frühzeit haben damit aber wenig zu tun.</p>
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		<title>Krebsrisiko durch Kontakt mit Benzin</title>
		<link>http://www.christian-gersch.de/krebsrisiko-durch-kontakt-mit-benzin/</link>
		<comments>http://www.christian-gersch.de/krebsrisiko-durch-kontakt-mit-benzin/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 04:44:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Gersch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Med. Q&A]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Patient schildert einen Unfall, bei dem Benzin sowohl auf seine Hände als auch in seinen Mundraum gelangt sei. Eine geringe Menge an Benzindämpfen habe er dazu eingeatmet. Diese Nachricht wurde ursprünglich von Christian Gersch in der Newsgroup de.sci.medizin.misc veröffentlicht. Benzin beinhaltet u.a. Benzol. Benzol ist ein Stoff, der eine kanzerogene Wirkung im menschlichen Körper [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.christiangersch.de/wp-content/uploads/2010/02/q.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-101" title="q" src="http://www.christiangersch.de/wp-content/uploads/2010/02/q.gif" alt="" width="16" height="19" /></a></strong>Der <a href="http://www.foonews.info/de-sci-medizin-misc/14124097-benzin-krebs.html">Patient schildert einen Unfall</a>, bei dem Benzin sowohl auf seine Hände als auch in seinen Mundraum gelangt sei. Eine geringe Menge an Benzindämpfen habe er dazu eingeatmet.</p>
<p><em>Diese Nachricht wurde ursprünglich von <a href="http://www.auktionato.de/user_reputation.php?user_id=102904">Christian Gersch</a> in der <a href="http://de.narkive.com/c/527/p42">Newsgroup de.sci.medizin.misc</a> veröffentlicht.</em></p>
<p><span id="more-159"></span><img class="alignleft size-full wp-image-13" title="a" src="http://www.christian-gersch.de/wp-content/uploads/2010/02/a.gif" alt="" width="13" height="16" />Benzin beinhaltet u.a. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benzol">Benzol</a>. Benzol ist ein Stoff, der eine kanzerogene Wirkung im menschlichen Körper hat (v.a. <a href="http://www.onmeda.de/krankheiten/leukaemie.html">Leukämie</a>). Gelangt Benzol auf Haut, Schleimhaut, Atemwege oder in den Magen-Darm-Trakt, so wird es innerhalb von kurzer Zeit resorbiert, da es lipophil ist.</p>
<p>Die Kanzerogenität von vielen Stoffen verläuft einerseits zwar dosisabhängig, gleichzeitig aber nach dem Entweder-Oder-Prinzip: Ob ein einzelnes Molekül in einer einzelnen Körperzelle zu DNA-Mutationen führt, die Krebs auslösen, ist jeweils &#8220;Zufall&#8221;. Je häufer man aber mit einem krebsauslösenden Stoff in Kontakt kommt, desto höher ist die Chance, dass ein Kontakt zu einer malignen Mutation führt. Es kann theoretisch der allerste sein, aber mit jedem Kontakt steigt die Wahrscheinlichkeit.</p>
<p>So erklärt es sich, dass Patienten an Lungenkrebs leiden, die nie zuvor in ihrem Leben geraucht haben und auch sonst kaum Kontakt zu tabakrauchähnlichen Dämpfen (Radongas, &#8230;) hatten, und einige starke Raucher zeitlebens nicht erkranken. Trotzdem steigt mit dem Zigarettenkonsum die Erkrankungswahrscheinlichkeit an Krebs.</p>
<p>So kann man die Gefahr, dass ein einmaliger Kontakt mit Benzin in der beschriebenen Form zu Krebs führt, als sehr gering einschätzen. Es sollte aber nicht zu einem regelmäßigen Umgang mit Benzin kommen, bei dem Kontakt zum menschlichen Körper besteht oder seine Dämpfe inhaliert werden.</p>
<p>Weiterhin kann Benzin, das als Dampf eingeatmet wird, bestimmte Erkrankungen auslösen. Sollten hier Beschwerden bestehen, so sollte vom betroffenen Patienten ein Arzt konsultiert werden.</p>
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		<title>Einstellungsuntersuchung und Drogenabusus</title>
		<link>http://www.christian-gersch.de/einstellungsuntersuchung-und-drogenabusus/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 May 2011 04:39:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Gersch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Med. Q&A]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.christian-gersch.de/?p=156</guid>
		<description><![CDATA[Über christian-gersch.weiss-was.de erreicht mich die Frage, welche Untersuchungen Bestandteil einer Einstellungsuntersuchung seien, ob auch ein Drogentest dazu gehöre und ob sich dieser ggf. manipulieren lasse. Sie fragen nach dem Inhalt einer Einstellungsuntersuchung. Diese ist teilweise branchenabhängig, man kann also keine generelle Aussage zu deren Inhalt machen. Für einige Branchen wie das Gesundheitswesen, die Gastronomie, bestimmte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.christiangersch.de/wp-content/uploads/2010/02/q.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-101" title="q" src="http://www.christiangersch.de/wp-content/uploads/2010/02/q.gif" alt="" width="16" height="19" /></a></strong>Über <a href="http://christian-gersch.weiss-was.de/">christian-gersch.weiss-was.de</a> erreicht mich die Frage, welche Untersuchungen Bestandteil einer Einstellungsuntersuchung seien, ob auch ein Drogentest dazu gehöre und ob sich dieser ggf. manipulieren lasse.</p>
<p><span id="more-156"></span><img class="alignleft size-full wp-image-13" title="a" src="http://www.christian-gersch.de/wp-content/uploads/2010/02/a.gif" alt="" width="13" height="16" />Sie fragen nach dem Inhalt einer Einstellungsuntersuchung. Diese ist teilweise branchenabhängig, man kann also keine generelle Aussage zu deren Inhalt machen. Für einige Branchen wie das Gesundheitswesen, die <a href="http://www.ihk-berlin.de/servicemarken/branchen/Tourismus/Hotellerie_und_Gastronomie/downloads/822616/IfSG.html">Gastronomie</a>, bestimmte Teile des <a href="http://www.flycity.de/showthread.php?t=8771">Verkehrswesen</a> und andere Branchen sind vom Gesetzgeber einige Untersuchungen verpflichtend vorgegeben. Dazu zählen beispielsweise der Ausschluss von bestimmten Infektionskrankheiten, Herzrhythmusstörungen, usw. Auch die Beurteilung Ihrer psychischen Leistungsfähigkeit und Stabilität (die durch einen Drogenabusus beeinträchtigt sein dürfte) kann ggf. Teil einer solchen Untersuchung sein, und kann unter Umständen auch von einem erfahrenen Betriebsarzt erkannt werden ohne dass er eine Urin- oder Blutuntersuchung durchführen müsste.</p>
<p>Grundsätzlich sei gesagt: Sie können den Betriebsarzt, der die Einstellungsuntersuchung vornimmt, genau fragen, welche Untersuchungen er durchführen möchte, und können prinzipiell auch jeder Untersuchung, beispielsweise einer Blutentnahme, widersprechen. Mitunter kann dies aber zur Folge haben, dass Ihr neuer Arbeitgeber zumindest Rückfragen an Sie stellen bzw. Sie nicht einstellen könnte. Ob er dies juristisch betrachtet darf müssten Sie mit einem Rechtsanwalt klären.</p>
<p>Im Speziellen sei gesagt: Sie würden im Krankenhaus auch nicht von einem Arzt auf Amphetaminen behandelt werden wollen, und genauso macht es auch Sinn, dass auch in anderen Branchen Drogenfreiheit besteht. Abgesehen davon setzen Sie nicht nur ggf. Dritte, sondern auch sich selbst (und Ihren Führerschein, Ihr sozialen Kontakte, &#8230;) teils erheblichen Gefahren aus. Es wäre Ihnen also zu raten, den möglicherweise bestehenden Drogenmissbrauch zu stoppen. <a href="http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Sucht/Drogensucht-Suchtkarriere-und-10699.html">Hilfe dazu</a> bekommen Sie u.a. von Ihrem Hausarzt, der Sie ggf. auch in eine Fachklinik oder an einen niedergelassenen Facharzt zum psychischen und/oder körperlichen Entzug überweisen kann.</p>
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		<title>Medizinische Einträge in Wikipedia</title>
		<link>http://www.christian-gersch.de/wikipedia/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 05:07:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Gersch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>

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		<description><![CDATA[Oft ist eine Recherche in Wikipedia schneller und oft auch ergiebiger als in einem klinischen Wörterbuch. Trotzdem wird man immer wieder auf Artikel stoßen, in denen kleine Fehler enthalten sind, oder in denen wichtige Fakten fehlen. Da die Wikipedia ein Gemeinschaftsprojekt ist, plädiere ich nicht nur dafür, sie durch Spenden zu unterstützen, sondern auch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oft ist eine Recherche in Wikipedia schneller und oft auch ergiebiger als in einem <a href="http://www.degruyter.de/cont/fb/me/mePschyrembel.cfm">klinischen Wörterbuch</a>.</p>
<p>Trotzdem wird man immer wieder auf Artikel stoßen, in denen kleine Fehler enthalten sind, oder in denen wichtige Fakten fehlen.</p>
<p>Da die Wikipedia ein Gemeinschaftsprojekt ist, plädiere ich nicht nur dafür, sie durch <a href="https://spenden.wikimedia.de/spenden/">Spenden</a> zu unterstützen, sondern auch die oben angesprochenen <a href="http://toolserver.org/~luxo/contributions/contributions.php?user=Christian.gersch&#038;blocks=true&#038;lang=">Änderungen schnell selbst</a> durchzuführen.</p>
<p>Eine noch zu diskutierende Frage besteht dadrin, ob man als Alternative zu Wikipedia das <a href="http://flexikon.doccheck.com/Flexicon_-_Das_flexible_Lexikon">DocCheck Flexikon</a> nutzen sollte. Aufgrund des gemeinnützigen Charakters von Wikipedia und deren internationalen Verbreitung (deutsche Beiträge können etwa in andere Sprachen übersetzt werden, so dass medizinisches Wissen auch in Ländern verbreitet werden kann, in deren Landessprache nur sehr wenig Fachliteratur erscheint), erscheint mir eine Mitarbeit an der Wikipedia sinnvoller.</p>
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		</item>
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		<title>Über den Sinn von Mammographie-Screeningprogrammen</title>
		<link>http://www.christian-gersch.de/uber-den-sinn-von-mammographie-screeningprogrammen/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Dec 2010 06:02:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Gersch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der SPIEGEL berichtet in seiner Online-Ausgabe über eine neue dänische Untersuchung, die sich damit beschäftigt, ob die Durchführung eines Mammographie-Screeningprogramms zu einer messbare Senkung der Sterblichkeit führt &#8211; damit also sinnvoll ist. In Deutschland und anderen ländern sind Programme zum Screening auf Brustkrebs durch Mammographien längst Standard. Durch sie entstehen dem Gesundheitssystem Kosten und den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der SPIEGEL berichtet in seiner Online-Ausgabe <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,685414,00.html">über eine neue dänische Untersuchung</a>, die sich damit beschäftigt, ob die Durchführung eines Mammographie-Screeningprogramms zu einer messbare Senkung der Sterblichkeit führt &#8211; damit also sinnvoll ist.</p>
<p><a href="http://www.bfs.de/de/ion/medizin/Mammographie.html">In Deutschland</a> und anderen ländern sind Programme zum Screening auf Brustkrebs durch Mammographien längst Standard. Durch sie entstehen dem Gesundheitssystem Kosten und den Patienten Risiken durch die bei der Aufnahme entstehende Röntgenstrahlung. Ihr Einsatz muss also wohlüberlegt stattfinden.</p>
<p>Über das in solchen wie der dänischen Studie untersuchte Studienkollektiv hat <a href="http://forum.spiegel.de/member.php?u=163046">Christian Gersch</a> die <a href="http://forum.spiegel.de/showpost.php?p=6246850&#038;postcount=9">folgende Anmerkung</a> verfasst:</p>
<p><span id="more-107"></span>Wenn ein Screening auf eine Krankheit funktioniert, <a href="http://derstandard.at/1263706536347/Weltkrebstag-Sinkende-Mortalitaet-dank-Screening">sterben auch meist weniger Menschen daran</a>, weil früher effektive Therapien zum Einsatz kommen können. Diese müssen allerdings zur Verfügung stehen &#8211; bei Brustkrebs <a href="http://www.medizinfo.de/krebs/brustkrebs/therapie.shtml">ist das der Fall</a>.</p>
<p>Untersucht man die Sinnhaftigkeit des Screenings mit einer Studie, muss man bedenken, welche Zielgruppe ein freiwilliges Screening anspricht:<br />
Es nehmen daran eher Frauen teil, die sich bereits mit dem Thema <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brustkrebs">Brustkrebs</a> auseinander gesetzt haben. Diese Bevölkerungsschicht gibt es auch in Teilen des Landes oder der (Ersten) Welt, in denen das Gesundheitssystem keine Mammagraphien zum Screening anbietet. Wenn diese Frauen aber eine Geschwulst ertasten, werden sie trotzdem einen Arzt aufsuchen, der eine Therapie einleitet.</p>
<p>Ein Mammagraphiescreening wäre also besonders effektiv in einer Bevölkerungsschicht, die sonst gar keine Brustkrebsvorsorge betreibt.</p>
<p>Medizin, und insbesondere Vorsorge, sollten aber immer freiwillig stattfinden,  und so wird sich eine Studie, die untersucht, ob ein Screeningprogramm effektiv ist, nur schwerlich durchführen lassen.</p>
<p>Sicherlich bietet auch eine <a href="http://groups.google.com/group/maus.wissenschaft.medizin/browse_thread/thread/4513ccbae95f515b">geeignete Praxissoftware</a> eine gute Grundlage für auch hausärztliche Screeningprogramme, die vermehrt in Zukunft eingesetzt werden sollte.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tropenkrankheiten in Europa</title>
		<link>http://www.christian-gersch.de/tropenkrankheiten-in-europa/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Nov 2010 06:53:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Gersch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.christian-gersch.de/?p=103</guid>
		<description><![CDATA[Die Sueddeutsche Zeitung berichtet über den ersten Fall des Dengue-Fiebers, der in Süd-Frankreich aufgetreten ist, ohne dass eine Tigermücke direkt über einen Langstreckenflug o.ä. nach Europa gelangt wäre. Das &#8220;Heimischwerden&#8221; einer solchen Tropenkrankheit in Europa stellt Medizin und Gesellschaft vor neue Herausforderungen. Zur Ausbreitung der Vektoren in Europa hat Christian Gersch folgenden Kommentar geschrieben: Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/virus-infektion-dengue-fieber-in-europa-1.1000492">Sueddeutsche Zeitung berichtet über den ersten Fall</a> des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Denguefieber">Dengue-Fiebers</a>, der in Süd-Frankreich aufgetreten ist, ohne dass eine Tigermücke direkt über einen Langstreckenflug o.ä. nach Europa gelangt wäre.</p>
<p>Das &#8220;Heimischwerden&#8221; einer solchen Tropenkrankheit in Europa stellt Medizin und Gesellschaft vor neue Herausforderungen.</p>
<p>Zur Ausbreitung der Vektoren in Europa hat <a href="http://suedcafe.sueddeutsche.de/christian_gersch">Christian Gersch</a> folgenden Kommentar geschrieben:</p>
<p><span id="more-103"></span>Die <a href="http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Malaria/">Malaria</a> war bis in die 60er Jahre in Europa heimisch, wurde aber im Zuge der <a href="http://www.gigers.com/matthias/malaria/history.htm">WHO-Kampagne ausgerottet</a>. Theoretisch ist es also durchaus möglich, dass die Überträge von vielen Tropenkrankheiten, die sog. Vektoren &#8211; meist Stechmücke &#8211; sich in Europa (wieder) ansiedeln, insbesondere im Zuge der globalen Erwärmung.</p>
<p>Andererseits zeigt auch die europäische Verangenheit in Bezug auf die Malaria oder das heutige Beispiel des Stadtstaates Singapur mit dessen Bekämpfung der asiatischen Tigermücke, dass die Vektoren effektiv und nachhaltig bekämpft werden können.</p>
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		<title>Präventiver Einsatz von Statinen</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Nov 2010 05:22:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Gersch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die FAZ hat einen Artikel veröffentlicht, der sich mit dem präventiven Einsatz von Statinen beschäftigt und auf einen Artikel in &#8220;Current Opinion in Cardiology&#8221; (Bd. 25, S. 484) zurückgeht. Folgender Kommentar wurde dazu von Christian Gersch angebracht: Die Verordnung von Statinen ist nach dem aktuellen wissenschaftlichen Stand nur dann sinnbehaftet, wenn bereits ein kardiovaskuläres Risiko [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die FAZ hat einen Artikel veröffentlicht, der sich mit <a href="http://www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc~E94E7158E75E041C4903DECFC6D3C7B4C~ATpl~Ecommon~Scontent.html">dem präventiven Einsatz von Statinen</a> beschäftigt und auf einen Artikel in &#8220;<a href="http://journals.lww.com/co-cardiology/pages/default.aspx">Current Opinion in Cardiology</a>&#8221; (Bd. 25, S. 484) zurückgeht.</p>
<p><a href="http://www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc~E94E7158E75E041C4903DECFC6D3C7B4C~ATpl~Ekom~SKom.html#448479">Folgender Kommentar</a> wurde dazu von <a href="http://www.faz.net/d/mysite/mycardshow.aspx?usr=ChristianGersch">Christian Gersch</a> angebracht:</p>
<p><span id="more-93"></span>Die Verordnung von Statinen ist nach dem aktuellen wissenschaftlichen Stand nur dann sinnbehaftet, wenn bereits ein <a href="http://www.unilabs.ch/de-ch/ArzteMPA-Forum/Biocheck-up/Biocheckup-Profile/Kardiovaskulares-Risiko/">kardiovaskuläres Risiko</a> beim Patienten in anderer Form als nur der Hypercholesterinämie besteht. Dies wird aber nur bei wenigen regelmäßigen Konsumenten von Fast-Food der Fall sein, da sich diese eher im ersten Lebensdrittel befinden.</p>
<p>Statine sind nicht grundlos verschreibungspflichtig. Nähe ein Verbraucher von 20 Jahren zusammen mit einem Burger ein Statin ein, ist davon auszugehen, dass er davon keinen direkten Nutzen erfährt &#8211; wohl aber der vollen Bandbreite der <a href="http://medikamente.onmeda.de/Wirkstoffe/Simvastatin/nebenwirkungen-medikament-10.html">unerwünschten Wirkungen</a> (Nebenwirkungen) des Statins ausgesetzt ist.</p>
<p>Man sollte auch bedenken, dass Arzneimittel miteinander in Interaktion treten: <a href="http://www.drugs.com/drug-interactions/simvastatin.html">Durgs.com führt zum Beispiels 149 Interaktionen</a> für <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Simvastatin">Simvastatin</a> auf.<br />
Man stelle ich vor, der Fast-Food-Gast würde nur eines oder gar zwei dieser 149 Medikamente einnehmen, ohne, dass ein Arzt von dieser Konstellation überhaupt weiß. Nur schwer übersehbare Gesundsheitsschäden könnten die Folge sein.</p>
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		<title>Aphten</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 05:02:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Gersch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Med. Q&A]]></category>

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		<description><![CDATA[dasmedizinblog.de berichtet in einem informativen Beitrag über Aphten und deren mögliche Ursachen. Ich habe dem noch eine weitere Ursache und die daraus resultierende unterstützende Therapie hinzuzufügen: Es gibt Fälle, bei denen Aphten in Zusammenhang mit einer nicht ausreichenden Hygiene im Mund- und Rachenraum vergesellschaftet sind. Schon durch 1- oder 2-maliges Auslassen der Zahnreinigung können sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>dasmedizinblog.de berichtet in einem <a href="http://www.dasmedizinblog.de/aphten-im-mund-schmerzhafte-ploetzlich-auftretende-schleimhautveraenderung/">informativen Beitrag über Aphten</a> und deren mögliche Ursachen. Ich habe dem noch eine weitere Ursache und die daraus resultierende unterstützende Therapie hinzuzufügen:</p>
<p><span id="more-78"></span>Es gibt Fälle, bei denen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aphthe">Aphten</a> in Zusammenhang mit einer nicht ausreichenden Hygiene im Mund- und Rachenraum vergesellschaftet sind.</p>
<p>Schon durch 1- oder 2-maliges Auslassen der <a href="http://www.gesundheit.de/wellness/gesunde-zaehne/zahnpflege/richtig-zaehneputzen">Zahnreinigung</a> können sich Aphten bei diesen Patienten bilden.</p>
<p>Auf der anderen Seite sind in diesen Fällen auch desinfizierende Mundspülungen als hilfreich anzusehen, beispielsweise <a href="http://www.chlorhexamed.de/d/chlorhexamed/wirkstoff.jsp">Chlorhexidin</a> im Mund direkt über der Aphte zu &#8220;gurgeln&#8221; oder mit den Wangen hin- und herfließen zu lassen.</p>
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