Igel und menschliche Hilfe

Das Nachrichtenportal T-Online hat einen Artikel veröffentlicht, der sich mit der Frage beschäftigt, ob und wann Igel, die man als Mensch antrifft, unsere Hilfe benötigen.

Igel, gezeichnet von Bauer, Ferdinand (1760-1826) unter CC BY-NC-SA-Lizenz der Bodleian Libraries, University of Oxford
Igel, gezeichnet von Bauer, Ferdinand (1760-1826) unter CC BY-NC-SA-Lizenz der Bodleian Libraries, University of Oxford

Während der Artikel durchaus grundlegend darüber informiert, dass nicht alle Igel, die man zufällig antrifft, hilfsbedürftig sind und erklärt, wie man die Igel, die Aufmerksamkeit oder Pflege benötigen, identifizieren kann. Dabei fehlt in dem Artikel leider die Anmerkung, dass wir selbst im Umgang mit den Igeln eine gewisse Vorsicht walten lassen sollten, deshalb hat Christian Gersch diese Information zusätzlich angemerkt:

Zuviel Panik um krebserregende Lebensmittel?

Basierend auf den Ergebnisse einer amerikanischen Studie veröffentliche der Guardian einen Artikel zum Thema fraglicher Ängste in Bezug auf viele Berichte über diverse möglicherweise krebsauslösenden Lebensmittel, die der Freitag auf deutsch aufgriff. Christian Gersch hat diesen Artikel am Beispiel widersprüchlicher Studienergebnisse kommentiert.

Sind wir gegen Erkältungen wirklich machtlos?

Die Zeit beschäftigt sich in einem Artikel mit dem Thema, warum Menschen zwar zur Raumfahrt, nicht aber zur Bekämpfung eines gewöhnlichen grippalen Infekts in der Lage seien.

Christian Gersch, Mediziner, hat dazu den folgenden Kommentar angebracht.

Über die Gesundheit von Sojabrot

Immer häufiger wird in Bäckereien und Supermärkten mit Soja versetztes Brot verkauft. Dieses wird besonders unter dem Label „gesund“ vermarktet.

Zunehmend fällt dazu auf, dass Bio- oder Vollkornbrot Sojaschrot beinhalten, was aber nur in kleiner Schrift unter den Inhaltsstoffen aufgeführt wird.

In meinen Augen gibt es drei große Bedenken zu Sojabrot:

  1. Soja verschimmelt bei der Herstellung regelmäßig. Sojaprodukte beinhalten daher wiederkehrende Belastungen an Aflatoxin. Isst man nur genügend Soja(-brot) in Ihrem Leben, besteht durchaus ein Risiko für Leberzellkarzinom (HCC).

Über die natürliche Antibiotika-Resistenz von Bakterien

Die ZEIT veröffentlicht online einen Artikel des Tagesspiegels, der von einer Meldung handelt, nachdem Forscher Jahrtausende alte Bakterien entdeckt hätten, die gegen modere Antibiotika bereits schon resistent gewesen seien.

Zu dieser Sichtweise hat Christian Gersch folgende Anmerkung angebracht.

Die im Artikel vermittelte Ansicht, die Bakterien verfügten über eine erworbene Resistenz, scheint nicht ganz richtig zu sein.
Es wird sich vielmehr um Keime handeln, die noch nie von den getesteten Antibiotika erfasst worden wären.

Ein Antibiotikum funktioniert üblicherweise so, dass es den Stoffwechsel eines Bakteriums blockiert, oder seine Kapsel zerstört. Damit diese Funktionalität aber gegeben ist, muss eine antibiotisch wirksame Substanz zunächst über die richtigen „Fähigkeiten“ verfügen, um einem solchen Keim auch gefährlich werden zu können.

Medizinische Einträge in Wikipedia

Oft ist eine Recherche in Wikipedia schneller und oft auch ergiebiger als in einem klinischen Wörterbuch.

Trotzdem wird man immer wieder auf Artikel stoßen, in denen kleine Fehler enthalten sind, oder in denen wichtige Fakten fehlen.

Da die Wikipedia ein Gemeinschaftsprojekt ist, plädiere ich nicht nur dafür, sie durch Spenden zu unterstützen, sondern auch die oben angesprochenen Änderungen schnell selbst durchzuführen.

Eine noch zu diskutierende Frage besteht dadrin, ob man als Alternative zu Wikipedia das DocCheck Flexikon nutzen sollte. Aufgrund des gemeinnützigen Charakters von Wikipedia und deren internationalen Verbreitung (deutsche Beiträge können etwa in andere Sprachen übersetzt werden, so dass medizinisches Wissen auch in Ländern verbreitet werden kann, in deren Landessprache nur sehr wenig Fachliteratur erscheint), erscheint mir eine Mitarbeit an der Wikipedia sinnvoller.

Über den Sinn von Mammographie-Screeningprogrammen

Der SPIEGEL berichtet in seiner Online-Ausgabe über eine neue dänische Untersuchung, die sich damit beschäftigt, ob die Durchführung eines Mammographie-Screeningprogramms zu einer messbare Senkung der Sterblichkeit führt – damit also sinnvoll ist.

In Deutschland und anderen ländern sind Programme zum Screening auf Brustkrebs durch Mammographien längst Standard. Durch sie entstehen dem Gesundheitssystem Kosten und den Patienten Risiken durch die bei der Aufnahme entstehende Röntgenstrahlung. Ihr Einsatz muss also wohlüberlegt stattfinden.

Über das in solchen wie der dänischen Studie untersuchte Studienkollektiv hat Christian Gersch die folgende Anmerkung verfasst:

Tropenkrankheiten in Europa

Die Sueddeutsche Zeitung berichtet über den ersten Fall des Dengue-Fiebers, der in Süd-Frankreich aufgetreten ist, ohne dass eine Tigermücke direkt über einen Langstreckenflug o.ä. nach Europa gelangt wäre.

Das „Heimischwerden“ einer solchen Tropenkrankheit in Europa stellt Medizin und Gesellschaft vor neue Herausforderungen.

Zur Ausbreitung der Vektoren in Europa hat Christian Gersch folgenden Kommentar geschrieben:

Präventiver Einsatz von Statinen

Die FAZ hat einen Artikel veröffentlicht, der sich mit dem präventiven Einsatz von Statinen beschäftigt und auf einen Artikel in „Current Opinion in Cardiology“ (Bd. 25, S. 484) zurückgeht.

Folgender Kommentar wurde dazu von Christian Gersch angebracht: