Über den Sinn von Mammographie-Screeningprogrammen

Der SPIEGEL berichtet in seiner Online-Ausgabe über eine neue dänische Untersuchung, die sich damit beschäftigt, ob die Durchführung eines Mammographie-Screeningprogramms zu einer messbare Senkung der Sterblichkeit führt – damit also sinnvoll ist.

In Deutschland und anderen ländern sind Programme zum Screening auf Brustkrebs durch Mammographien längst Standard. Durch sie entstehen dem Gesundheitssystem Kosten und den Patienten Risiken durch die bei der Aufnahme entstehende Röntgenstrahlung. Ihr Einsatz muss also wohlüberlegt stattfinden.

Über das in solchen wie der dänischen Studie untersuchte Studienkollektiv hat Christian Gersch die folgende Anmerkung verfasst:

Tropenkrankheiten in Europa

Die Sueddeutsche Zeitung berichtet über den ersten Fall des Dengue-Fiebers, der in Süd-Frankreich aufgetreten ist, ohne dass eine Tigermücke direkt über einen Langstreckenflug o.ä. nach Europa gelangt wäre.

Das „Heimischwerden“ einer solchen Tropenkrankheit in Europa stellt Medizin und Gesellschaft vor neue Herausforderungen.

Zur Ausbreitung der Vektoren in Europa hat Christian Gersch folgenden Kommentar geschrieben:

Präventiver Einsatz von Statinen

Die FAZ hat einen Artikel veröffentlicht, der sich mit dem präventiven Einsatz von Statinen beschäftigt und auf einen Artikel in „Current Opinion in Cardiology“ (Bd. 25, S. 484) zurückgeht.

Folgender Kommentar wurde dazu von Christian Gersch angebracht:

Gesunder Schlaf mit dem Sleep Optimizer

Viele kennen das: Nicht erholsamer Schlaf lähmt den Tag, und trotz vieler Versuche, etwas dagegen zu tun, kehrt er zurück.

Wichtig zu wissen ist: Der Mensch durchläuft während des Schlafes verschiedene Phasen, die etwa 1 1/2 Stunden dauern. Diese Phasen sind aber natürlich trotzdem individuell leicht verschieden, so dass Schlafphasen * Anzahl für jeden Menschen eine individuelle Zeitdauer ergibt. 5 * 1,5 ergäbe 7,5 Stunden. Die Schlafdauer kann, besonders im Alter, vielleicht bei nur 5 Stunden liegen, vielleicht liegt sie bei 9 Stunden. Ein Patentrezept, wie die optimale Schlafdauer betrüge 8 Stunden, gibt es nicht. Man muss für sich selbst herausfinden, wie lange die optimale Schlafdauer ist, und um wie viel Uhr sie beginnt.

Kann eine Pustel auf der Kopfhaut durch eine Kieferhöhlenentzündung entstehen?

Die Patientin hatte eine Kieferhöhlenentzündung, die antibiotisch behandelt wurde. Kurze Zeit später entdeckte sie eine Pustel auf ihrem Kopf und fragt sich nun, ob es sich beim verursachenden Keim um den Gleichen wie bei ihrer Vorerkrankung handeln könne.

Was tun, wenn es keine sozialen Netze mehr gibt?

Die Sueddeutsche berichtet in einem Artikel über die protektive Wirkung sozialer Bindungen in Hinblick auf die Lebenserwartung.

Doch was tun, wenn die sozialen Netze schon gar nicht mehr bestehen? Ein Kommentar von Christian Gersch.